Apotheken in Rheinland-Pfalz sichern Arzneimittelversorgung
9000 wohnortnahe Arbeitsplätze
Jährlich lösen die 1132 Apotheken in Rheinland-Pfalz weit mehr als 10.000 Arzneimittelbezogene Probleme.
„Wer in einem Supermarkt oder einer Drogerie ein Rezept einlöst, denkt oft nicht daran, dass Arzneimittel auch Probleme bereiten können, etwa durch Wechselwirkungen oder Doppelverordnung. Diese Probleme werde von Apothekenmitarbeitern meist souverän erkannt und gelöst – Supermarktkassiererinnen können das nicht", so Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Landesapothekerkammer.
Probleme treten gleichermaßen bei Erst- und Folgeverordnungen auf.
„Chronisch Erkrankten nützt die pharmazeutische Kompetenz am meisten. Wenn der Apotheker alle Arzneimittel in einer Medikationsdatei registriert, kann er Doppelverordnungen und Wechselwirkungsrisiken leicht erkennen" so Kiefer. „Zusätzlich übernehmen Apotheken Aufgaben wie Notdienst oder fertigen individuelle Rezepturen an –Supermärkte können und wollen diese personal- und kostenintensiven Dienstleistungen nicht übernehmen."
Die mittelständischen Apotheken in Rheinland-Pfalz bieten 9000 wohnortnahe und familienfreundliche Arbeitsplätze – auch in strukturschwachen Regionen.
Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind mit dem bestehenden Apothekensystem sehr zufrieden: Mehr als 63 Prozent bewerten es mit der Schulnote gut oder sehr gut. „Wer die Versorgung in ländlichen Gebieten erhalten will, darf nicht zulassen, dass die bewährte Struktur der Inhabergeführten Apotheken zerstört wird", so Kiefer
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